- Der Küste auf der ganzen Länge vorgelagert ist ein Korallenriff. Eine natürliche Barriere, an der sich Wellen des Ozeans brechen, und die die Haie fernhält. Ein absolut sauberer Indischer Ozean vor der Haustüre erwartet jeden mit einem unbefleckten Traumstrand und garantiert ungetrübtes Badevergnügen.
- Vor der Küste segeln Dhaus nach Sansibar, kreuzen die rohgezimmerten Auslegerboote der Fischer. Das vorgelagerte Korallenriff, ein Eldorado für Taucher, wird zur Insel der Sonnenanbeter, wenn im Gezeitenrhytmus der Ozean zurück weicht. Grosse Galerien wiegender Palmenhaine und knorrige Baobab-Bäume säumen diesen tropischen Bilderbogen, in dem das Leben "polepole" wie die Kenianer sagen, so langsam wie möglich abrollt. Ideale Voraussetzungen also für stressgeplagte Zivilisationsmenschen, das gepeinigte Nervenkostüm abzustreifen.
- Noch gibt es Fischer, die nicht nur Touristen zum Riff bringen, sondern mit ihren Einbäumen zum Fang hinaus fahren und am späten Nachmittag unter den riesigen Baobab-Bäumen ihre Netze flicken.
- Noch charakteristischer für das Landschaftsbild sind die Baobab-, also die Affenbrotbäume. Knorrige Riesen, Hunderte von Jahren alt, die flaschenkürbisgleichen Stämme fünfzehn und mehr Meter dick. In den Zweigen turnen weissbärtige Colobus-Affen und lärmende Schwärme von Nashornvögeln. Den Einheimischen sind die Bäume heilig. In den Baobabs und in ihrer Umgebung, so glauben sie, halten sich die Geister Verstorbener auf. Diani ist auch der Rest eines einst ausgedehnten Küstenwaldes, des Jadini Forrest, der von Colobus-Affen und anderen Wildtieren bewohnt wird. Eine fast schon einmalige Vielfalt an Flora und Fauna machen aus diesem Fleckchen Erde ein Paradies.
- Unverbaute Natur und im Hintergrund das Shimba Hill Reservat, das fast alle afrikanischen Wildtierarten beherbergt (nur 30 km Luftlinie).
|