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Bedeutung für "BÖRKER"

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Hildegard und Heinrich Fricke

Hildegard und Heinrich Fricke

 

Der Name Börker ist in dieser Gegend durch das ostfälische Plattdeutsch entstanden und bedeutet die Berufsbezeichnung „Böttcher“. Da viele Familien den gleichen Nachnamen hatten und auch sehr oft der Erstgebore den Vornamen des Vaters bekam, wurde zur Unterscheidung immer ein sogenannter Spitzname hinzu gefügt, meistens war es der Beruf.

Der Urgroßvater und auch der Großvater, beide Heinrich Fricke, waren als Böttchermeister in Astfeld tätig. Sie bauten hauptsächlich für die „Herzog-Julius-Hütte“ Holzgefäße, die bei der Erzverhütung nötig waren und ständig ersetzt werden mussten. Daneben betrieben sie wie alle noch Landwirtschaft und kleinere Lohnunternehmen. Böttchermeister Heinrich Fricke hatte nach dem Krieg eine Lohndrescherei und war mit seiner Ehefrau Hildegard auch täglich unterwegs, um die Milch bei den Bauern abzuholen und zur Molkerei nach Goslar zu fahren.

In Erinnerung und zu Ehren der Großeltern und der Herkunft wurde das Objekt mit dem Namen Börker benannt, als Nachbargrundstück direkt neben der „Keimzelle“ gelegen, um die Tradition der Familie „Börker Fricke“ aufrecht zu erhalten. Die Wohnungen haben den Vornamen der Großeltern, Heinrich und Hildegard, erhalten.